Florida, Mai 2002

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Tag 4: Dienstag, 28. Mai 2002

Richtung Orlando

An diesem Morgen aßen wir ebenfalls im Hotel-Restaurant, labten uns (mehr oder weniger) am Frühstücksbuffet. Es war, wahrscheinlich durch einen Fehler des überforderten Kellners (der schon am Abend zuvor meine Cola vergessen hatte zu berechnen) sogar das billigste Essen, das ich in Amerika bekommen habe: $3 für 2 Personen!

Als wir losfuhren, hatte es schönes Wetter mit nur gelegentlichen Wolken. Typisch eigentlich. Vollständig klaren Himmel gibt es hier kaum, immer hängen irgendwelche Schönwetterwolken herum, die dem Firmament eine gewisse Struktur verleihen und die Sonne oftmals etwas dämpfen. Sie verdichten sich dann gegen Abend und lassen dann ihr Wasser ab. Doch vorerst hielten sie es noch. Richtig ins Wasser fiel eine andere Sache, über die ich sehr böse bin. Sehr sehr böse. Aber zuerst ging es mal ins Epcot Center im Walt Disney World Resort im Großraum um Orlando.

Auf der Fahrt fuhren wir durch amerikanisches Gäu. Kühe standen auf riesigen Feldern, direkt neben großen Orangen-Plantagen. Orangensaft zum Frühstück und Beefsteak zum Dinner sind ebenso American Standard wie die zweigeteilten Toilettensitze. Von daher ist es kein Wunder, dass Orangen und Kühe sehr wichtig sind für das amerikanische Leben. Ein Auto fuhr vorbei mit dem Aufkleber: "Proud to be an American" Jaja...

Auf dem Weg machten wir bei WalMart halt, um noch etwas Obst und Wasser einzukaufen. Eine Flasche Wasser kostet im Park 2 bis 3 Dollar, da ist man gut beraten, das Zeug mitzunehmen. WalMart ist die größte Supermarktkette in den USA. Kommt wohl etwa alle 50 bis 100 km. Und es sind Riesengebäude:


Überraschend wenig Leute kauften hier ein. Na ob sich das lohnt? dachte ich und schlenderte durch die Reihen. Beim Obst, es gab viele gute Sachen, hielt sich interessanterweise fast gar niemand auf. Im Gegensatz zu den Regalen, wo es Donuts, Muffins und Chicken Wings gab. Ein Wort zu den Süßigkeiten: Irgendwie erschien mir alles zu heftig. Ich wollte etwas leichtes haben, aber ich fand fast nur so kleine runde Kekse mit irgend einer fett aussehenden Füllung. Schließlich entschied ich mich für die bekannte Heimat und packte Leibnitz Butterkekse ein :-)

Danach mussten wir noch auf die Bank, um mit der Kreditkarte und dem Pass Geld abzuheben, weil David die ganzen Eintrittsgelder in Bar haben wollte - und uns das natürlich niemand gesagt hatte ("alles Kreditkarte"). Grummel. Wenn es nun keine Gebühren kosten würde, aber so... sind sicherlich 10 bis 15%, die nun hops gegangen sind. Und da ein einziger Park geschlagene 65 Dollar kostete (verrückt, sag ich da nur), kam schon einiges zusammen.

Vor WalMart stand ein verdattert aussehender, recht amerikanisch hereinblickender alter Mann in Jeans und Cowboyhut. Auf seinem T-Shirt stand in großen Buchstaben: "JESUS PAID! We thank him!" Seine Gürtelschnalle glänzte bronzefarben und bestand aus dem Schriftzug "JESUS LORD". Er kam auf mich zu, fragte mich: "Did you ever hear of Jesus our Lord?" Und ich fragte zurück: "You're his representative, right?" Er fragte dann noch, wo ich herkäme, sagte, er war 23 Jahre lang als Missionar in Nigeria, und drückte mir dann ein kleines Comicheft "Das war dein Leben" in meine Hand - natürlich in Deutsch. Ein echter Missionar hat alles dabei. Naja, diese Heftchen habe ich hier auch schon von diversen Sekten bekommen. Seltsame Comics, garniert mit zahlreichen, völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelsprüchen, in denen Menschen zur Bekehrung finden. "Kein anderer kann dir helfen" steht da, zusammen mit den Verhaltensweisen, jeden Tag in der Bibel zu lesen, jeden Tag zu Gott zu sprechen, ständig in eine christliche Versammlung zu gehen, und natürlich anderen über Christus zu erzählen. "Es gibt nur einen Weg in den Himmel!" Hmm. Der kennt wohl noch keine Flugzeuge oder gar Space Shuttles... ;-)

Als wir die Grenze zum Walt Disney World Resort überschritten hatten, wurden die Straßen breiter und schöner. Disney hat vor über zwanzig Jahren einen riesigen Landstrich für ein paar Dollars billig eingekauft und dann sein Imperium darauf errichtet. Komplett mit Strassen, Verwaltungen, sogar einer eigenen Disney-Polizei. Seit hier Disney herrscht, so der Reiseleiter, musste in der Innenstadt von Orlando immer mehr Geschäfte schließen, sodass es dort nun eigentlich nichts mehr gibt, wo man hingehen könnte. Stattdessen hat Disney eigene Vergnügungsmeilen eröffnet, aber dazu später mehr. Zuerst das Epcot.

Epcot Center

Wie es sich für einen anständigen Vergnügungspark gehört, ist alles sehr schön gestaltet und sehr gepflegt. Die Besucherzahl war enorm gering, in den Schlangen mussten wir niemals sehr lange anstehen. Das ist natürlich gut, denn wir hatten nur den Nachmittag und Abend zur Verfügung, bis der Park um 21 Uhr eben schloss.

Hier ein Blick auf die bekannte Epcot-Kugel, in der sich die Bähnchenfahrt "Spaceship Earth" befindet:


Um einen wichtigen Punkt gleich vorzuschieben: Wer die großen deutschen Vergnügungsparks wie z.B. den Europa-Park oder das Fantasia-Land kennt, muss nicht nach Orlando fahren, um die Urväter dieser Parks zu betrachten. Es gab eigentlich kaum etwas, was mich wirklich vom Hocker reißen konnte, was den Amis aber ganz anders ging. Ich sah in diesen Parks so viele Dinge, die im Europa-Park gleich gut oder besser umgesetzt waren, wie z.B. die verschiedenen gestalteten Länderbereiche, die es auch im Epcot gab. Und diese Kugel gibt es - im gleichen äußeren Design - auch im Europa-Park. Allerdings ist dort eine Dunkel-Achterbahn drin, was um einiges aufregender ist als dieses Spaceship Earth Bähnchen in dieser (vergleichsweise sogar kleineren) Epcot-Kugel.

Spaceship Earth wird großartig als Fahrt durch die Geschichte der Kommunikation angekündigt. Aber eigentlich fährt man nur an ein paar Steinzeitmenschen-Figuren vorbei, um dann irgendwann bei den Ägyptern zu landen und schließlich Leute zu sehen, die sich über Bildtelefone und interaktive Fernseher verständigten. Das alles war natürlich "sponsored by AT&T". Jede Attraktion ist irgendwie "sponsored by". Und wenn man aus einer rauskommt, läuft man sofort durch einen Souvenir-Shop, wo man sein Geld lassen kann...

In der Attraktion The Living Seas haben wir verzweifelt nach dem angekündigten riesigen Salzwassertank gesucht, in dem tolle Fische herumschwimmen sollten. Nach einer halben Stunde hatten wir genug gesucht und sind wieder gegangen. Selbst schuld, wenn die ihre Attraktionen verstecken.

Zuerst einmal recht enttäuscht gingen wir in den 3D-Film "Honey, I shrunk the audience!" Und dieser war wirklich genial gemacht. Absolut genial. 3D-Filme an sich sind ja schon genial, aber in diesem gab es auch noch kleine Effekte, die auf das Publikum einwirkten (z.B. nieste ein riesiger Hund und man bekam ein wenig Wasser angesprüht, oder man spürte, wie Mäuse zwischen den Füßen herumrannten - was haben die Frauen geschrieen...)

Mit einem etwas älteren Herrn aus unserer Gruppe ging ich noch auf folgende Attraktion, die einzige schnelle im Epcot Center:


Naja, war nicht gerade berauschend, auf einem "sponsored by General Motors"-Wägelchen über holperige Strecken zu fahren. Als er dann aber kurz auf 68 mph beschleunigte, leider nur sehr kurz, war das ganz in Ordnung. Wer mal hingehen sollte: Die angeschriebenen Wartezeiten scheinen mir psychologischer Humbug zu sein. Beim Test Track stand "60 minutes", es ging aber nicht einmal 30...

Dann waren wir auch noch in so einer Dinosaurier-Zeit-Erlebnisshow, in der eine anscheinend bekannte Sitcom-Tante namens Ellen mit einem verrückten Mann auf der Leinwand eine Geschichte über die Erd-Vergangenheit erzählte. Ich kannte die Frau nicht, aber die ganzen Amis taten das offensichtlich. Die neben mir saß, sagte alle paar Minuten, in denen z.B. lang und breit erklärt wurde, dass unser Erdöl mal ein Dschungel war, "Woooow" und "Aaaah". Das wurde natürlich immer angeheizt durch Ellen: "What, you want me to believe that my car is driving with this tree?" Ich weiß ja nicht, bei uns lernen das die Kids schon in der Grundschule, und die ganzen Amis, die da ständig staunten wie kleine neunjährige Kinder, waren schon erwachsen. Alligatoren? Wahrscheinlich...

Aber bevor nun alle einschlafen, folgt hier nun endlich mal ein Bild, das beweist, dass ich auch wirklich da war. Das bin ich und meine Mum (sie ist die kleinere, nicht dass hier jemand was verwechselt):


Wir gingen dann weiter, machten uns daran, das "World Showcase" um den See herum zu durchlaufen. Das sieht von der anderen Seeseite ungefähr so aus:


Es fing rechts mit Kanada an. Wir waren dort zuerst in einem 360-Film über Kanadas Landschaften. Dieser war ebenfalls sehr genial gemacht. Nur müsste mal irgend jemand den ganzen Amis erzählen, dass man sich in einem 360-Film auch mal umdrehen kann, weil er um einen herum stattfindet und nicht nur vorne, wie im normalen Kino. In der Tat guckten die meisten wirklich nur nach vorne, während ich mich ständig herumdrehte, um mich quasi wirklich als Teil der Umgebung fühlen zu können. Die Technik ist nämlich wirklich sehr faszinierend, man bekam richtig Lust auf dieses Land - was wohl beabsichtigt war. Nur die Hymne O'Canada klang dann doch etwas zu kitschig. Ach ja: Vor dem Film wird man natürlich von einer freundlichen Dame jeweils immer aufgeklärt, dass man auf Blitzfotografie verzichten sollte und dass man sich, wenn man die Balance verliert, anlehnen sollte. Ach was!

Danach wollten wir etwas essen und nahmen ein kanadisches Restaurant ins Auge, auf dessen außen angebrachter Speisekarte auch etwas von "Sandwich" stand. Da ich Sandwich ja schon gewohnt war und noch nie schlecht damit gefahren war, gingen wir zu sechst da rein. Drinnen wurde uns gleich von einer netten jungen kanadischen Dame mit einem Riesen-Pferdeschwanz ein Platz in einer richtig dunklen Ecke zugewiesen. Dann fing sie gleich mal an, fünf Minuten lang das Gericht des Tages zu beschreiben. Wir guckten aber doch lieber die Karte an - und mussten schlucken. Die ganzen Dinners begannen bei $18 und schraubten sich hoch bis $30. Und es war nicht mal etwas dabei, was ich besten Gewissens und voller Freude essen würde. Zum Glück war ich nicht der einzige, dem es so ging. Also guckten wir die linke Seite der Karte an und fanden unter den Starters ein sog. "BeefSteak Tomato Stack". Hmm, dachten wir, Beefsteak ist immer gut, da kann man nicht viel falsch machen. Ich bestellte meines noch ohne Pilze, weil ich Pilze nicht ausstehen kann. Die Bedienung sagte dann noch lachend: "Oh, sure, i thought you would say 'without tomatoes'" Und ich fragte mich, warum es so schlimm sei, wenn da die Tomaten fehlten, es war ja schließlich ein Beefsteak...

Naja, was dann kam, ließ uns dann aber doch lachen. Das Beefsteak Tomato Stack war ein kleiner Turm aus großen Tomatenscheiben, zwischen denen Spinatblätter begraben lagen. Kein Fleisch, sonst nichts dabei. Und das für schlappe 7 Dollar! Immerhin gab es noch (kostenlos) diverse Laugenstangen dazu, die typische braune vom (nach ihren Worten) "second largest Oktoberfest in the world" (gibts anscheinend in Kanada). Nun denn. Wir zahlten und gingen, zwar noch ein wenig hungrig, aber hauptsache weg von hier... das war der größte Reinfall bzgl. Essen auf dieser Reise. Zum Glück.

Wir gingen dann also durch die verschiedenen Länder. Hier eine kleine Auswahl. Zuerst Frankreich mit einem Mini-Eifelturm:


Hier kommt Italien mit einer verkleinerten Nachbildung des Markusplatzes in Venedig:


Und hier noch was aus Asien. Dort haben wir uns auch einen 360-Film angesehen, der ebenfalls genial war.


Ach, die Pyramide (Maya oder Azteken?) hätte ich fast vergessen:


Natürlich interessierte uns am meisten, wie die Amis Deutschland darstellen würden. Ich war ja schon auf einiges gefasst, natürlich hatte ich eine Nachbildung von Bayern erwartet. Und so ähnlich war es dann auch. DAS ist Deutschland:


Hier folgt eine verkleinerte Nachbildung von Würzburg, natürlich mit herumfahrenden Eisenbähnchen:


Und das hier war das gebotene Showprogramm (haben wir uns nicht angesehen):


Im angeschlossenen Shop gab es echte deutsche Kuckucksuhren und noch eine Menge bayerischer Dinge, z.B. Trachten und natürlich Lederhosen. Außerdem waren die Diddl-Mäuse und Haribo-Produkte vertreten:


Echte deutsche Maderln hatte man natürlich auch importiert und sie in lange weiße Röcke gesteckt. Eine erzählte, sie mache ein einjähriges Praktikum und wäre jetzt schon krank wegen dem schlechten Essen - sie freue sich, wenn sie wieder zu Hause ist ;-)

Ach ja, Christbaumschmuck ist anscheinend auch noch typisch Deutsch:


Aber der coolste Kerl, den ich im Epcot gesehen habe, bestand aus einem Busch und hatte einfach eine geniale Ausstrahlung (die beiden Menschen muss man sich eben wegdenken):


(War aber nicht der coolste Typ Floridas, denn der echte coole Ronald kommt erst noch).


Abend

Das wirklich schönste am Tag im Epcot Center war neben all dieser Mega-Kitschigkeit, die im Grunde total lustig war, der Abend. Die ganzen Länder um den See herum wurden beleuchtet und große Fackeln brannten entlang des Weges.



Die beiden hellen Punkte am Himmel sind übrigens Venus (unten) und Jupiter. Über Jupiter standen eigentlich auch noch Pollux und Castor, die Zwillingssterne aus dem entsprechenden Sternbild, aber natürlich sind diese viel zu schwach, um auf dem Foto gesehen werden zu können.

Als es dann dunkel war, wurde ein wahrhaft geniales Feuerwerk veranstaltet. Und dies war wirklich die absolute Hauptattraktion des Epcot Center. Ich habe noch nie im Leben ein so prachtvolles Feuerwerk gesehen. 26000 Dollar werden hier jeden Abend verpulvert, und das sieht man. Es ist einfach kollossal, grandios und absolut phantastisch. Auf dem See schwamm eine große, sich drehende Weltkugel, auf deren Kontinenten hell leuchtend Filmschnipsel abgespielt wurden, das alles natürlich im Takt zur schönen Musik. Eigentlich hatte ich ja nur noch gewartet, dass irgendwann eine USA-Flagge in den Rauch projeziert werden würde, aber das hat man sich dann (zum Glück) doch noch erspart. In dieser Hinsicht war das Epcot der unpatriotischste Vergnügungspark. Schade nur, dass viele gute Ideen, die in den zahlreichen Ausstellungen vermittelt werden (über Energiesparen usw.) gleich nach dem Hinausgehen wieder aus den Köpfen zu verschwinden scheinen. Hier ein Bild von einem Teil des Feuerwerks, bei dem auch riesige Feuerbälle in die Luft stiegen. Nein, das war keine Atomexplosion:


Der Rauch wurde schließlich mit unterschiedlichen Strahlern beleuchtet. Es war ein wirklich wunderschönes Bild, das sich natürlich kaum fotografieren lässt. Hier trotzdem zwei stimmungsvolle Fotos der beleuchteten Länder:



Während wir Deutschen einfach still da standen und staunten, waren viele Amerikaner ganz außer sich vor Freude. Wie neunjährige Kinder. Es hat schon was, was David da erzählt hatte. Als die Musik lauter wurde und der Himmel explodierte, lagen sie sich weinend (!) in den Armen, riefen immer wieder nur "Yeah!" und "Wow!" und tanzten auf der Straße. Es war ein absolut faszinierendes Bild. Einfach genial.

Ach ja: Im Ausgangsbereich des General Motors Test Track Dingens sah ich ein Mädchen, das fast genau so aussah wie Mena Suvari aus American Beauty. Sie hatte einen Jungen und offensichtlich ihre Eltern dabei. Sie setzte sich dann hinter das Steuer eines Trucks und ließ sich von jemandem fotografieren. Ich hätte fast schwören können, dass sie es ist. Sie hatte dasselbe etwas eingedellte Gesicht. Könnte aber natürlich auch nur Zufall gewesen sein, denn sie hat es wohl kaum mehr nötig, sich hinter dem Steuer eines großen Wagens nur fotografieren zu lassen ;-)

Fazit des Epcot: Schöner, nett gestalteter Park. Wer aber schon den Europa Park (unsereiner ist dank der Nähe mit diesem groß geworden) oder etwas vergleichbares kennt, wird dort nicht mehr viel neues entdecken. Es ist auch keineswegs so riesig, wie man immer meinen könnte, wenn davon gesprochen und darüber geschrieben wird. Einen Tag sollte man aber natürlich trotzdem einplanen. Ein kompletter Tag reicht eigentlich für jeden Park. Leider hatten wir nie den ganzen zur Verfügung, sodaß wir etwas hetzen mussten, um alles wichtige zu sehen. Der Anspruch der Shows und der Ausstellungen war mir etwas zu gering, da hatte ich mir mehr versprochen als nur Aufklärungsfilme, wie aus Holz Erdöl wird und was die Dinosaurier damit zu tun haben... aber den Amis hats offensichtlich sehr gefallen, und das Feuerwerk war richtig geil! :-)

Als danach alle Besucher aus dem Park herausströmten (und es sah wirklich aus wie große Flüsse aus Menschen, die sich gegen Ausgang aus zahlreichen Nebenläufen in einem Hauptstrom sammelten), sah man erst, wie viele Leute eigentlich in diesem Park waren. Ziemlich viele. Da passt also schon einiges rein.


Hotel

Schließlich kamen wir in unser Hotel an einer langen geraden, typisch amerikanischen Straße, dem "Sheraton Four Points", das von den von außen zugänglichen Zimmern her ähnlich gestaltet war wie das "Day's Inn" des Vortages. Nur sollten wir hier ganze drei Nächte bleiben. David warnte uns schon: "Achtung, viele Alligatoren in Hotel." Und tatsächlich hatten wir einen Koffer zuviel auf dem Zimmer. Mittlerweile hatte sich diese Koffersache zu einer Art Running-Joke entwickelt. Ich fand es einfach nur noch total witzig.

Die Zimmer waren ganz nett. Zusätzlich zu der schon erwähnten zweiten Toilettenpapierrolle gab es hier auch noch ein Bügelbrett mit Bügeleisen, eine Kaffeemaschine und eine Mikrowelle...

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