Wanderungen 2011

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13 - Blüemlisalphütte
So, 25.09.2011
12 - Schynige Platte
Sa, 10.09.2011
11 - Niederhorn
Sa, 03.09.2011
10 - Niesen
So, 28.08.2011
09 - Diemtigtal 2
So, 21.08.2011
08 - Sigriswiler Rothorn 2
Sa, 13.08.2011
07 - Sigriswiler Rothorn
Sa, 30.07.2011
06 - Mythen
Sa, 16.07.2011
05 - Diemtigtal
So, 10.07.2011
04 - Napf
So, 03.07.2011
03 - Stockhorn
So, 26.06.2011
02 - Fürstein
So, 19.06.2011
01 - Mont Raimeux
Mo, 13.06.2011

Sonntag, 25. September 2011

13 - Blüemlisalphütte

Geschrieben von Jens in Wanderungen 2011 um 20:00
Tour: Blüemlisalphütte, 2 Tage
Ausgangspunkt: Griesalp (am besten mit Postauto von Reichenbach i.K. zu erreichen)
Zielpunkt: Blüemlisalphütte auf 2840m, dann Abstieg nach Kandersteg (von dort mit Zug zurück nach Reichenbach)
Länge und Dauer: Tag 1: ca. 7 km, 5-6 Stunden. Tag 2: ca. 13 km, 4 Stunden
Höhenmeter: ca. 1450m Aufstieg an Tag 1, ca. 1700m Abstieg an Tag 2
Gelände: T2-T3

Hinweise:

Unsere erste Wanderung mit Hüttenübernachtung! Wir starten mit dem Postauto von Reichenbach in Richtung Griesalp. Der Tag ist perfekt, die Sonne scheint, und der Busfahrer ist äußerst gut gelaunt. Mit lustigen Sprüchen lenkt er den Bus über die kurvige, extrem steile Straße (die steilste Postautolinie Europas) hinauf zur Griesalp. Allein diese Fahrt ist ein Erlebnis und ihr Geld allemal wert. Dann folgt die Wanderung hinauf zur Blüemlisalphütte. Von 1400 Metern in Griesalp geht es 6-7 km ziemlich steil hinauf auf 2840 Metern. Bald erreichen wir die Schneegrenze. Die Pfade werden schmaler und glitschiger. Zahlreiche Stellen verlangen ordentliche Kondition und rutschfeste Schuhe. Wir sind nicht allein - der Weg ist so beliebt, dass man sich zeitweilig an einer Völkerwanderung beteiligt fühlt. Alle haben dasselbe Ziel, Abweichungen vom Weg gibt es nicht. Immer weiter pilgern wir nach oben, sind begeistert von den Ausblicken und klammern uns beim Schlussaufstieg über Treppen an die hilfreichen Seile. Nachmittags erreichen wir die Hütte. Nach einer Wanderung über den Blüemlisalpgletscher und einem sehr schmackhaften Abendessen drücken wir uns in unsere Koje und versuchen zu schlafen.

Der zweite Tag beginnt mit einem wunderschönen Panorama mit tief hängenden Wolken. Als wir fertig sind zum Abstieg hat uns eine dichte Wolke eingehüllt. Wir wandern durch Nebel auf felsigen Pfaden stetig hinab. Die Ausblicke ins Tal und auf den Gletscher sind auch hier atemberaubend. Weit unterhalb der Schneegrenze erreichen wir eine Stelle, an der wir endlich den Oeschinensee erblicken. In seinem tiefblauen Wasser spiegeln sich die weißen Wolken. Im Vorfeld hatten wir bereits häufiger von der Fründenschnur gelesen, einem abtenteuerlichen Wanderweg entlang der Steilwand an der Ostseite des Sees. Wir haben uns oft vorgestellt, wie es denn sei, da zu gehen, und uns daher entschieden, uns das zumindest mal aus der Nähe anzugucken. Ein älteres Paar geht an uns vorbei und kommt bald wieder zurück: Das ist denen doch zu heiß. Zwei Schweizerinnen mitsamt Pudel gehen ebenfalls den Weg, diesmal absolut unerschrocken. Und auch wir bemerken, dass es so schlimm wie befürchtet gar nicht ist: Der Weg ist seit einiger Zeit durchgehend mit einem stabilen Drahtseil gesichert. Wenn man sich daran festhält, fühlt sich der Weg weit weniger bedrohlich an. Zumindest, wenn man nicht daran denkt, dass es nur einen Meter vom Weg entfernt 200 Meter hinunter in die Tiefe geht. Nachdem ich etwa die halbe "Schnur" gegangen bin, beschließen wir dennoch umzukehren. Die andere Seite des Sees liegt bereits im Schatten, der Tag neigt sich dem Ende zu. Wir verschieben die Fründenschnur auf den nächsten Sommer und gehen den schönen Weg am Seeufer entlang hinab ins Tal, und dann durch den Wald hindurch nach Kandersteg (weil wir natürlich keine Lust haben, auch noch für die Seilbahn zu zahlen) :-).

Eine geniale Tour, die wir nur weiterempfehlen können.


Tag 1


Tag 1 - recht geradliniger und stets steiler Aufstieg über 7 km
Tag 1 - recht geradliniger und stets steiler Aufstieg über 7 km


Route Tag 1: Von Griesalp zur Blüemlisalphütte
Route Tag 1: Von Griesalp zur Blüemlisalphütte


Nach einer spaßigen Postautofahrt in Griesalp
Nach einer spaßigen Postautofahrt in Griesalp


Es geht gemächlich los
Es geht gemächlich los


Auf zum Eiger ;-)
Auf zum Eiger ;-)


Rückblick auf Niesen (siehe Tour 10)
Rückblick auf Niesen (siehe Tour 10)


Wird schon steiler
Wird schon steiler


Pause
Pause


Und dann der Schnee
Und dann der Schnee


Trotzdem warm genug
Trotzdem warm genug


Völkerwanderung an einem steilen, glitschigen Abschnitt
Völkerwanderung an einem steilen, glitschigen Abschnitt


Geniale Ausblicke
Geniale Ausblicke


:-)
:-)


...
...


Bald oben!
Bald oben!


Letztes Stück sehr steil mit Treppen
Letztes Stück sehr steil mit Treppen


Puh
Puh


...
...


Die Hütte kommt in Sicht!
Die Hütte kommt in Sicht!


Blick von der Hütte auf die Aufstiegsroute
Blick von der Hütte auf die Aufstiegsroute


Das wird unsere Abstiegsroute
Das wird unsere Abstiegsroute


Schlafplatz im 20er-Zimmer
Schlafplatz im 20er-Zimmer


Blick auf den Niesen von der Hütte aus
Blick auf den Niesen von der Hütte aus


Abendstimmung
Abendstimmung


Wolken ziehen auf
Wolken ziehen auf


Ausflug auf den Gletscher
Ausflug auf den Gletscher


Wissi Frau und sonst noch en Berg
Wissi Frau und sonst noch en Berg


Abendstimmung
Abendstimmung





Tag 2


Tag 2 - langer Abstieg, 13 km
Tag 2 - langer Abstieg, 13 km


Route Tag 2: Von der Hütte hinunter nach Kandersteg
Route Tag 2: Von der Hütte hinunter nach Kandersteg


Morgenstimmung
Morgenstimmung


Morgenstimmung
Morgenstimmung


Kurz darauf: Mitten in der Wolke
Kurz darauf: Mitten in der Wolke


Abstieg ins Tal
Abstieg ins Tal


Zwischen den Gletscherzungen
Zwischen den Gletscherzungen


Weiterer Abstieg
Weiterer Abstieg


Da isser ja, der See!
Da isser ja, der See!


Sonnenschutz
Sonnenschutz


Auf zur Fründenschnur!
Auf zur Fründenschnur!


Das Blau des Wassers fasziniert
Das Blau des Wassers fasziniert


Unendliche Weiten :-)
Unendliche Weiten :-)


...
...


Beginn der Fründenschnur
Beginn der Fründenschnur


Ausruhen und Überlegen
Ausruhen und Überlegen


Der Oeschinensee in seiner ganzen Pracht
Der Oeschinensee in seiner ganzen Pracht


:-)
:-)


Hart am Abgrund
Hart am Abgrund


Finde den Fehler :)
Finde den Fehler :-)


Weg von der Fründenschnur, zurück nach unten
Weg von der Fründenschnur, zurück nach unten


Am See entlang
Am See entlang


Endstation. Im Hintergrund die Felswand mit Fründenschnur.
Endstation. Im Hintergrund die Felswand mit Fründenschnur.


Staatsgebiet
Staatsgebiet


Kommentare (0)

Samstag, 10. September 2011

12 - Schynige Platte

Geschrieben von Jens in Wanderungen 2011 um 12:00
Tour: Schynige Platte
Ausgangspunkt: Wilderswil, Bahnhof Zahnradbahn (Parkplatz kostenlos, Bahn ca. 60 CHF)
Länge und Dauer: ca. 11 km, etwa 4 Stunden
Höhenmeter: ca. 350m Anstieg, ca. 700m Abstieg (min: 1550m, max: 2070m)
Gelände: T2
Hinweise: Eigentlich wollen wir aufs Schildhorn, stehen dann jedoch wegen des Jungfrau-Marathons über zwei Stunden im Stau. Wir beschließen schließlich umzudrehen und besteigen die Zahnradbah auf die Schynige Platte in Wilderswil. Das Bähnchen bringt uns in 45 Minuten auf das Hochplateu, wo wir zu einer rund 5 Kilometer langen Route starten. Die Anstiege sind keine besondere Herausforderung, aber die Ausblicke dafür absolut genial. So gut haben wir die 4000er bei den bisherigen Touren nicht gesehen. Beim Weg nach Nordosten in Gratnähe blickt man hinab auf den Brienzersee, während man auf dem Rückweg hauptsächlich die weißen Riesen im Auge behält. Ein netter Aussichtspunkt, den man über Treppen erklimmen kann, verleiht der Tour das gewisse Etwas. Am Abend beschließen wir nach einem guten Vierfranken-Kaffee, bis zur Mittelstation abzusteigen, um den Rest mit dem Bähnchen zurückzulegen. Fazit: Einfach zu begehende "sonnige Platte" mit spannenden Ausblicken.

Mit der Zahnradbahn von Wilderswil hinauf, dann die mittlere Runde und bis zur Mittelstation wieder hinab
Mit der Zahnradbahn von Wilderswil hinauf, dann die mittlere Runde und bis zur Mittelstation wieder hinab


Der erste Aufstieg ist noch ein wenig fordernd, danach ist alles pipifax
Der erste Aufstieg ist noch ein wenig fordernd, danach ist alles pipifax


Schräg hängende Fans in der Bahn
Schräg hängende Fans in der Bahn


Ausblick bei der Auf-Fahrt
Ausblick bei der Auf-Fahrt


Bahnhof Schynige Platte
Bahnhof Schynige Platte


Blick in Richtung Schilthorn
Blick in Richtung Schilthorn


Erster Zwischengipfel
Erster Zwischengipfel


Brienzersee
Brienzersee


Jana
Jana


Das erste Stück verläuft in der Nähe des Grats
Das erste Stück verläuft in der Nähe des Grats


Blick zurück
Blick zurück


Jens
Jens


Felsblock mit Treppe
Felsblock mit Treppe


Weiterweg
Weiterweg


Mittelblicke
Mittelblicke


Hinauf auf den Fels
Hinauf auf den Fels


Zwischenblicke
Zwischenblicke


Abblicke
Abblicke


Weiter gehts
Weiter gehts


Kühe sind schon ausgeflogen
Kühe sind schon ausgeflogen


Fahne einschalten
Fahne einschalten


Oberer Grindelwaldgletscher
Oberer Grindelwaldgletscher


Zoom auf die Sphinx - Höchster Aussichtspunkt am Ziel der Jungfraujochbahn
Zoom auf die Sphinx - Höchster Aussichtspunkt am Ziel der Jungfraujochbahn


Wunderschöner Weg zurück
Wunderschöner Weg zurück


Geniale Ausblicke
Geniale Ausblicke


Riffelgras
Riffelgras


Arizona :)
Arizona :-)


Der Männlichen im Vordergrund, dahinter Eiger/Mönch
Der Männlichen im Vordergrund, dahinter Eiger/Mönch


Die Zahnradbahn tuckert ins Tal
Die Zahnradbahn tuckert ins Tal


Und wir mit ihr
Und wir mit ihr



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Samstag, 3. September 2011

11 - Niederhorn

Geschrieben von Jens in Wanderungen 2011 um 12:00
Tour: Niederhorn
Ausgangspunkt: Beatenberg, Parkplatz Lood (4 CHF für 6 Stunden)
Länge und Dauer: ca. 17 km, etwa 7 Stunden
Höhenmeter: ca. 1000 (min: 1100m, max: 2050m)
Gelände: T1-T2
Hinweise: Vom Sigriswiler Rothorn (Tour 7+8) sieht man den Grat des Niederhorns immer gegenüber auf einer steilen Felswand drohnen. Klar, dass wir dort auch mal gehen mussten. Der Aufstieg von Beatenberg her ist recht langweilig, vor allem das Mittelstück mit einer breiten "Autobahn", doch wenn man den Gipfel erreicht hat, entschädigt der Blick hinab ins Tal und hinüber zum Rothorn. Ab dem Gipfel, der für die Langweiligen im übrigen auch mit dem Seilbähnchen erreicht werden kann, folgt der schöne Teil: Am Zaun entlang immer nahe des Abgrunds über den Grat fast bis zum Gemmenalphorn - das wir beschließen nicht mehr zu besteigen, weil wir müde sind, das Wetter mit Regen droht, und der Rückweg noch eine Weile dauert. Der Abstieg verläuft zunächst auf breiten Wegen, am Schluss jedoch steil sich nach unten durch den Wald.

Nur am Anfang steiler, dann gemächlich aufwärts
Nur am Anfang steiler, dann gemächlich aufwärts


Von Beatenberg über den südlichen Teil nach oben, viel zu lang über die Autobahn, dann auf dem Grat entlang, bis der Abend mit schlechtem Wetter drohte.
Von Beatenberg über den südlichen Teil nach oben, viel zu lang über die Autobahn, dann auf dem Grat entlang, bis der Abend mit schlechtem Wetter drohte.


Start in Beatenberg
Start in Beatenberg


Der Aufstieg beginnt. Rechts der Niesen (Tour 10).
Der Aufstieg beginnt. Rechts der Niesen (Tour 10).


Aufstiegsimpressionen
Aufstiegsimpressionen


Autobahn - langweilig!
Autobahn - langweilig!


Blick vom Gipfel
Blick vom Gipfel


Niederhorn, Thunersee
Niederhorn, Thunersee


...
...


Alpendohlen füttern
Alpendohlen füttern


Jana, Thunersee, Interlaken, Dreigestirn
Jana, Thunersee, Interlaken, Dreigestirn


Einfach mal hängen lassen
Einfach mal hängen lassen


Aufstiegsroute über den Grat
Aufstiegsroute über den Grat


Wandern ist toll
Wandern ist toll


:-)
:-)


Bergseeli (Tümpel)
Bergseeli (Tümpel)


Ruheplatz
Ruheplatz


Abgründe
Abgründe


Blick zurück über den Grat
Blick zurück über den Grat


Felsen hinab ins Justistal
Felsen hinab ins Justistal


Schönster Teil des Weges
Schönster Teil des Weges


Ab hier keine Büroschuhe mehr
Ab hier keine Büroschuhe mehr


Ecken und Kanten
Ecken und Kanten


Moderne Höhlenmalerei
Moderne Höhlenmalerei


Abstiegsroute
Abstiegsroute


vorbei an Hütten abwärts nach Beatenberg
vorbei an Hütten abwärts nach Beatenberg



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