Gestern fuhren wir ins 140 km entfernte Granada, um uns die "weltberühmte Alhambra" anzusehen, eine umfassend restaurierte arabische Burgstadt mit Festung und Palastanlagen.
Die Alhambra ist auf riesige Besucherströme ausgelegt. Die Tickets pro Tag sind deshalb auf ca. 2000 limitiert, weshalb man diese vorher online kaufen sollte. Haben wir zur Sicherheit gemacht, aber nötig gewesen wäre es nicht. Waren trotzdem genug Leute dort, vor allem nervige spanische Schulklassen.
Das Gelände ist so groß und weitläufig, dass man, wenn man sich alles ansieht, rund 4 Stunden dort verbringen kann.
Abends haben wir noch einen authentischen Eindruck des granadaischen Straßenverkehrs erhalten, als wir versuchten, uns durch die Innenstadt und gefühlte 100 Einbahnstraßen zurück auf die Autobahn zu kämpfen. Zweimal fast in die falsche Richtung gefahren, mehrmals um unseren Mietwagen gefürchtet und ein paar Mal ging der Puls kräftig in die Höhe. Zum Glück ist Joachim gefahren
Heute haben wir uns für einen Abhäng-Tag entschieden, sind später aufgestanden, haben uns Zeit gelassen und sind an einen Strand in Fuengirola gefahren.
War mal interessant zu erleben, was so viele andere Urlauber hier so während des Sommers machen. Am Strand rumhängen, mal ins Wasser gehen, und zusammen mit ein paar Millionen britischen Rentnern die Touristencafes und -Lädelchen unsicher machen.
Heute wars okay, da nur ca. 20 Leute am Strand waren. Obwohl die Sonne noch ordentlich schien und wir sogar etwas Sonnenbrand bekamen, trauten sich nur ganz selten ein paar unerschrockene, meist dick gepolsterte Rentner ins Wasser. Und wir halt. Sehr erfrischend. Nach fünf Minuten Schwimmen wurde es sogar richtig warm!
Trotzdem: Mehr als ein Tag lang muss sowas wirklich nicht sein. Morgen wird wieder irgendwas spannendes angeguckt. Wir wissen nur noch nicht was