Montag, 23. November 2009
Málaga
Mittlerweile bin ich wieder zu Hause, Lancelot ist überglücklich, ich arbeite wieder und "genieße" das regnerische Wetter.
Den letzten Tag haben wir in Málaga verbracht, von wo aus wir abends auch zurück geflogen sind. Die dortige Alcazaba (es gibt weitere in Granada und Almeria) war auch sehr schön anzuschauen. Und der Blick vom Castillo de Gibralfro (oder so) wäre sehr schön gewesen ohne die ganzen ekligen Hotels, welche die Küste bewuchern.
Und bevor ich jetzt noch was drüber schreibe, wie wir in Málaga fast eine Stunde lang ein Eiscafé gesucht und keins gefunden haben, kommen hier lieber noch die Bilder des letzten Tages.
Den letzten Tag haben wir in Málaga verbracht, von wo aus wir abends auch zurück geflogen sind. Die dortige Alcazaba (es gibt weitere in Granada und Almeria) war auch sehr schön anzuschauen. Und der Blick vom Castillo de Gibralfro (oder so) wäre sehr schön gewesen ohne die ganzen ekligen Hotels, welche die Küste bewuchern.
Und bevor ich jetzt noch was drüber schreibe, wie wir in Málaga fast eine Stunde lang ein Eiscafé gesucht und keins gefunden haben, kommen hier lieber noch die Bilder des letzten Tages.
Samstag, 21. November 2009
El Gargante del Chorro
Meistens haben wir Glück und die Sonne kommt genau dann raus, wenn wir an unserem Zielort ankommen. So war es auch heute, zumindest ein wenig. Das undurchdringliche Grau des Morgens wurde mittags immer wieder durchbrochen. Trotzdem merken wir, dass es mit jedem Tag frischer wird. Heute Nachmittag waren wir sogar froh um unsere Jäckchen.
Das Ziel des heutigen Tages war der Gargante del Chorro, eine hohe Schlucht, die zwei Stauseen voneinander trennt. Das wahre Highlight daran war jedoch der "Camino del Rey" (Pfad des Königs), der Anfang des 20. Jahrhunderts an den Steilwänden der Schlucht angelegt wurde, um den Zugang zu den hydraulischen Anlagen der Staubecken zu erleichtern. Für den Bau seien ausschließlich Spezialisten beauftragt worden, weshalb es zu keinerlei Todesopfern kam. Was verwunderlich ist, denn... siehe unten.
Die Entscheidung, den Pfad zu begehen, wurde uns glücklicherweise abgenommen, da vor einigen Jahren das erste Teilstück herausgetrennt wurde, um Nicht-Bergsteiger von dieser Mutprobe abzuhalten. Ich muss ja zugeben: Gejuckt hätte es mich schon. Aber dann hätte ich vermutlich doch den Schwanz eingezogen
. Warum? Das wird in dem Youtube-Video klar, das ich unten eingebunden habe.
Hier das Youtube-Video. Bitte gut festhalten, wir hatten aufgrund des Videos schon Bedenken, den Gargante überhaupt zu besuchen!
Und weiter:
Das Ziel des heutigen Tages war der Gargante del Chorro, eine hohe Schlucht, die zwei Stauseen voneinander trennt. Das wahre Highlight daran war jedoch der "Camino del Rey" (Pfad des Königs), der Anfang des 20. Jahrhunderts an den Steilwänden der Schlucht angelegt wurde, um den Zugang zu den hydraulischen Anlagen der Staubecken zu erleichtern. Für den Bau seien ausschließlich Spezialisten beauftragt worden, weshalb es zu keinerlei Todesopfern kam. Was verwunderlich ist, denn... siehe unten.
Die Entscheidung, den Pfad zu begehen, wurde uns glücklicherweise abgenommen, da vor einigen Jahren das erste Teilstück herausgetrennt wurde, um Nicht-Bergsteiger von dieser Mutprobe abzuhalten. Ich muss ja zugeben: Gejuckt hätte es mich schon. Aber dann hätte ich vermutlich doch den Schwanz eingezogen
Hier das Youtube-Video. Bitte gut festhalten, wir hatten aufgrund des Videos schon Bedenken, den Gargante überhaupt zu besuchen!
Und weiter:
Freitag, 20. November 2009
Alhambra
Gestern fuhren wir ins 140 km entfernte Granada, um uns die "weltberühmte Alhambra" anzusehen, eine umfassend restaurierte arabische Burgstadt mit Festung und Palastanlagen.
Die Alhambra ist auf riesige Besucherströme ausgelegt. Die Tickets pro Tag sind deshalb auf ca. 2000 limitiert, weshalb man diese vorher online kaufen sollte. Haben wir zur Sicherheit gemacht, aber nötig gewesen wäre es nicht. Waren trotzdem genug Leute dort, vor allem nervige spanische Schulklassen.
Das Gelände ist so groß und weitläufig, dass man, wenn man sich alles ansieht, rund 4 Stunden dort verbringen kann.
Abends haben wir noch einen authentischen Eindruck des granadaischen Straßenverkehrs erhalten, als wir versuchten, uns durch die Innenstadt und gefühlte 100 Einbahnstraßen zurück auf die Autobahn zu kämpfen. Zweimal fast in die falsche Richtung gefahren, mehrmals um unseren Mietwagen gefürchtet und ein paar Mal ging der Puls kräftig in die Höhe. Zum Glück ist Joachim gefahren
Heute haben wir uns für einen Abhäng-Tag entschieden, sind später aufgestanden, haben uns Zeit gelassen und sind an einen Strand in Fuengirola gefahren.
War mal interessant zu erleben, was so viele andere Urlauber hier so während des Sommers machen. Am Strand rumhängen, mal ins Wasser gehen, und zusammen mit ein paar Millionen britischen Rentnern die Touristencafes und -Lädelchen unsicher machen.
Heute wars okay, da nur ca. 20 Leute am Strand waren. Obwohl die Sonne noch ordentlich schien und wir sogar etwas Sonnenbrand bekamen, trauten sich nur ganz selten ein paar unerschrockene, meist dick gepolsterte Rentner ins Wasser. Und wir halt. Sehr erfrischend. Nach fünf Minuten Schwimmen wurde es sogar richtig warm!
Trotzdem: Mehr als ein Tag lang muss sowas wirklich nicht sein. Morgen wird wieder irgendwas spannendes angeguckt. Wir wissen nur noch nicht was
Die Alhambra ist auf riesige Besucherströme ausgelegt. Die Tickets pro Tag sind deshalb auf ca. 2000 limitiert, weshalb man diese vorher online kaufen sollte. Haben wir zur Sicherheit gemacht, aber nötig gewesen wäre es nicht. Waren trotzdem genug Leute dort, vor allem nervige spanische Schulklassen.
Das Gelände ist so groß und weitläufig, dass man, wenn man sich alles ansieht, rund 4 Stunden dort verbringen kann.
Abends haben wir noch einen authentischen Eindruck des granadaischen Straßenverkehrs erhalten, als wir versuchten, uns durch die Innenstadt und gefühlte 100 Einbahnstraßen zurück auf die Autobahn zu kämpfen. Zweimal fast in die falsche Richtung gefahren, mehrmals um unseren Mietwagen gefürchtet und ein paar Mal ging der Puls kräftig in die Höhe. Zum Glück ist Joachim gefahren
Heute haben wir uns für einen Abhäng-Tag entschieden, sind später aufgestanden, haben uns Zeit gelassen und sind an einen Strand in Fuengirola gefahren.
War mal interessant zu erleben, was so viele andere Urlauber hier so während des Sommers machen. Am Strand rumhängen, mal ins Wasser gehen, und zusammen mit ein paar Millionen britischen Rentnern die Touristencafes und -Lädelchen unsicher machen.
Heute wars okay, da nur ca. 20 Leute am Strand waren. Obwohl die Sonne noch ordentlich schien und wir sogar etwas Sonnenbrand bekamen, trauten sich nur ganz selten ein paar unerschrockene, meist dick gepolsterte Rentner ins Wasser. Und wir halt. Sehr erfrischend. Nach fünf Minuten Schwimmen wurde es sogar richtig warm!
Trotzdem: Mehr als ein Tag lang muss sowas wirklich nicht sein. Morgen wird wieder irgendwas spannendes angeguckt. Wir wissen nur noch nicht was
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