20 Tage, 05.-24.10.2006
[ 05.10. ] [ 06.10. ] [ 07.10. ] [ 08.10. ] [ 09.10. ] [ 10.10. ] [ 11.10. ] [ 12.10. ] [ 13.10. ] [ 14.10. ] [ 15.10. ] [ 16.10. ] [ 17.10. ] [ 18.10. ] [ 19.10. ] [ 20.10. ] [ 21.10. ] [ 22.10. ] [ 23.10. ] [ 24.10. ]

Freitag, 13. Oktober

Das Hotel war nicht übel. Wir hatten jeweils ein Doppelzimmer, obwohl kaum Gäste anwesend waren. Aber vielleicht kam es auch nur zu selten vor, dass sich Singles nach Bammental verirrten, sodass man gleich darauf verzichtete, zu viele Einzelzimmer zu bauen.

Am Abend hatte ich bemerkt, dass ich Zahnbürste und Duschgel zu Hause vergessen hatte. Es ist jedes Mal dasselbe. Irgendwas vergesse ich immer. Doch da wir uns ja noch im zivilisierten Bammental befanden, konnte ich diese Utensilien nach dem Frühstück, das gut war bis auf die Brötchen vom Vortag, in einem Supermarkt besorgen - der sogar gleich um die Ecke lag.

Nach rund zwei Stunden Fahrt, Hye-Suk war überwiegend ruhig, erreichten wir Rothenburg ob der Tauber, wo wir zunächst vor einem riesigen Einkaufszentrum Halt machten, um auf die Toilette zu gehen. Danach wusste ich nicht so recht, wohin ich fahren sollte, also fuhr ich einfach mal Richtung Altstadt. Da wollten wir schließlich hin.

Und ganz plötzlich fuhr ich auf ein mittelalterliches Tor zu, offenbar das Rödertor, von dem die Hoteldame am Telefon berichtet hatte. Ich bog jedoch zunächst ab und fand einen einzigen freien Parkplatz direkt an der Stadtmauer. Und so sehr ich auch suchte und "Das kann doch nicht sein" murmelte, fand ich keinen Parkscheinautomaten. Und auch keine das Parken einschränkenden Schilder. Hallo? Rothenburg ist doch eine Touristenstadt, oder nicht? Und in Touristenstädten wird dem gemeinen Touristen doch normalerweise überall das Geld aus der Tasche gezogen. Wenn selbst das Parken in unserer Kleinstadt hier fast nirgends mehr umsonst ist, warum sollte ich dann ausgerechnet in Rothenburg kostenlos parken können... Ich verstand die Welt nicht mehr, war aber trotzdem... hoch erfreut.

Nach rund fünfzig Metern Fußmarsch, zunächst ohne Gepäck, erreichten wir das Stadttor.

Und direkt hinter dem Tor fanden wir auch tatsächlich schon unser Hotel. Einfacher konnte es wirklich nicht mehr sein, das schien ein Glücksgriff gewesen zu sein.

Als wir dann ein wenig durch die Straßen gingen und diese herrliche Stadt bewunderten, musste auch Hye-Suk strahlen. Endlich hatte sie ihr ersehntes "Deutschland" gefunden. Das Märchen-Deutschland. Gut, im Mittelalter hätten wir uns hier wahrscheinlich keine zehn Minuten aufgehalten, aber heute, so zivilisiert und sauber und ruhig... Hier gefiel es uns. Viel besser als in Heidelberg.

Denn auch ich war sehr positiv überrascht. Ich hatte ja meine Bedenken. "Deutschlandtour? Laaangweilig", dachte ich. Wir Deutschen gehen ja gerne möglichst weit weg, ohne unser Land so richtig zu kennen. Ich höre das immer wieder. Dennoch kannte ich Altstädte bisher nur in der Form von Freiburg oder anderen Städten, soll heißen: Alte Gebäude durchsetzt von neuen Straßen und neuen Gebäuden. Und dann vielleicht mal irgendwo ein altes Stadttor mittendrin. Was gab es da schon noch neues zu sehen?

Nicht so Rothenburg, was es zu etwas besonderem macht. Hier umschließt eine Stadtmauer den gesamten, vollständig und liebevoll restaurierten Altstadtbereich. Keine einziges modernes Gebäude trübt die Sicht, alles stammt (zumindest von der Bauweise her) aus dem 13. bis 18. Jahrhundert. Die großen Häuser der reichen Patrizier, die kleineren Häuser des normalen Volkes, die zahlreichen verwinkelten Gassen, und ein gutes dutzend Türme.

Es waren nicht viele Touristen in der Stadt, weit weniger als in Heidelberg. Es hat auch seine Vorteile, außerhalb der Hauptsaison zu reisen. Das Wetter war zwar nicht bombig, aber dennoch gut genug, um nicht depressiv gestimmt zu werden.

Wir besuchten eine alte Wehrkirche, wo uns ein sehr netter alter Herr, nachdem wir ihm das Eintrittsgeld von 1,50 Euro bezahlt hatten, einen kurzen Überblick gab. Dann gingen wir hinunter in die unterirdischen Wehrgänge, und schließlich hinauf in einen Gang, in dem wir ganz alleine waren.

Dort oben konnte man durch kleine Fenster über die Ränder der Altstadt hinaus blicken und sich anhand der Bilder an den Wänden darüber informieren, wie von hier aus geholfen wurde, die Stadt zu verteidigen. Ganz besonders lustig fand ich die "Pechnase": Von innen nur ein Loch, von außen jedoch ein Gesicht, durch dessen Mund heißes Pech geschüttet wurde, sollte ein Feind darunter stehen oder gehen.

Den Sinn der modernen politischen Satirecomics, die uns plötzlich in einem anderen Teil des Ganges an den Wänden begegneten, habe ich dann allerdings nicht wirklich verstanden. Möglicherweise ein Rothenburger Künstler, der sich somit ein Publikum verschaffen wollte. In den dunklen Gängen einer alten Wehrkirche, die zumindest zu dieser Jahreszeit kaum besucht waren.

Danach fanden wir eine Treppe, über die man die Burgmauer besteigen und auf der man viele hundert Meter weit gehen konnte. Anhand der eingelassenen, beschrifteten Steine konnte man erkennen, wer nach dem zweiten Weltkrieg gespendet hatte, damit der zerstörte Teil der Stadt wieder aufgebaut werden konnte.

Hatte ich schon erwähnt, dass es uns hier wirklich gut gefiel?

Lustig der Blick auf die extrem spitzen Giebel...

...und schön die efeubewachsene Stadtmauer in dieser ruhigen Straße:

Hier setzten wir uns auf eine Bank und aßen eine Banane:

Kein Mensch kam vorbei. Bis auf eine ältere Frau, die nach einigen Minuten mit ihrem kleinen Hund aus dem Haus kam, um auf ihre Weise mit ihm Gassi zu gehen. Die Frau setzte sich auf ein Bänkchen und warf einen Tennisball die Straße hinauf, dem das Hündchen zunächst extrem rasant hinterher jagte.

Nachdem sie das allerdings rund zwanzig Mal getan hatte, hing dem Kleinen die Zunge heraus, er wurde langsamer und reagierte nur noch verzögert. Die Frau nahm den Tennisball, öffnete das Gartentor, und die beiden gingen wieder ins Haus. Ich stellte mir vor, wie sie das jeden Tag zwei oder vielleicht drei Mal machte...

Weiter ging es durch die Stadt...

...bis wir wieder auf dem zentralen Marktplatz waren. Dort schlug es gerade 14 Uhr und wir erkannten, dass die beiden Türchen links und rechts neben den Zeigern geöffnet waren. Eine Art überdimensionale Kuckucksuhr.

Nach ein paar Minuten gingen die Türchen wieder zu.

In Hye-Suks Reiseführer wurde ein Museum empfohlen, dem wir nun einen Besuch abstatteten: Mittelalterliche Strafverfolgung. Das interessierte sie natürlich, da sie Jura studiert hatte.

Nach dem moderaten Eintrittspreis von 3,50 Euro ging es im Keller los. Hier, in dunkler Umgebung, waren so schöne Dinge wie Streckbänke und Nagelstühle ausgestellt. Hye-Suk hielt sich immer wieder etwas an meiner Jacke fest, bis wir in einem weniger brutalen Teil des Museums angelangt waren.

Es gab extrem viel interessante Dinge zu sehen. Vor allem die sog. Schandmasken: Eiserne, abschließbare Masken in Form von Schweinen oder anderen eher unliebsamen Kreaturen, mit denen man diverse Verbrecher auf die Straße schickte. Glöckchen an den Masken verrieten jedem auf der Straße schon von weitem, dass sich hier einer näherte, den man ausbuhen und -lachen konnte. Die öffentliche Zurschaustellung von Kriminellen hatte im Mittelalter Hochkonjunktur.

Nach diesem netten Rundgang, bei dem uns leider auch schon die Füße weh taten...

...gingen wir einen anderen Weg zurück.

Wir holten unser Gepäck aus dem Auto und checkten im Hotel, dem "Gasthof zum Breiterle", ein. Ein ordentlich großes Zimmer mit zwei getrennten Betten und Bad erwartete uns. Zum ersten Mal sollten wir eine Nacht im gleichen Raum verbringen. Mir machte das nichts aus, und auch Hye-Suk schien extrem viel von ihrer anfänglichen Skepsis verloren zu haben.

Als wir auf unseren Betten saßen und uns ein wenig ausruhten, warf Hye-Suk plötzlich ein Kissen nach mir, was in einer kleinen Schlacht ausartete, in deren Verlauf wir mehrmals übereinander lagen - um natürlich schnellstmöglich wieder unsere ursprünglichen Plätze einzunehmen. Sie war witzig und ein wenig verrückt, genau so, wie ich sie am meisten mochte. Das war ein schöner Tag, und ich war mir nun sicher, dass er auch schön enden würde.

Wir rafften uns auf und gingen zurück in die Stadt, mit einem kurzen Abstecher in die Touristeninfo, wo ich mich über das Abendprogramm informierte. Dann kauften wir eine angeblich original rothenburgische Spezialität, die auch in Hye-Suks Reiseführer erwähnt war: Schneeballen.

Das waren im Prinzip ziemlich wirr gefertigte Teigballen, innen hohl und oft gefüllt, die es in den verschiedensten Ausführungen gab. Wir kauften einen Nougat-Schneeballen und vertilgten ihn gemeinsam auf der Stadtmauer sitzend:

Nicht dass der Ballen absolut lecker gewesen wäre. Der Teig war extrem hart, und man konnte das Ding nicht essen, ohne dass nachher alle Finger mit Nougat und Teigkrümeln bestrichen waren. Etwas umständlich für so eine Spezialität. Aber möglicherweise gab es ja Tricks, die uns Fremden nicht geläufig waren.

Wir standen...

...und saßen...

...also auf der Stadtmauer, blickten hinab ins dichtbewachsene Tal, in dem angeblich irgendwo die Tauber floss, sahen auf einen anderen Teil der Stadt, den wir nicht besucht hatten...

...und genossen den Sonnenuntergang:

Wir machten einen Spaziergang durch einen ruhigen Park und betraten die Stadt wieder durch ein Tor, an dessen Oberseite sich eine hübsche Pechnase befand:

Auch sehr interessant war eine kleine Tür innerhalb des großen Tores, die verwendet wurde, um Städter wieder hinein zu lassen, die es nicht geschafft hatten, vor der Schließung wieder zurück zu sein. Es wäre viel zu gefährlich gewesen, das große Tor zu öffnen. Doch damit das Draußen-Bleiben trotz Mini-Tür nicht überhand nahm, war es natürlich kostenpflichtig. Was mit denen geschah, die nicht bezahlen konnten? Darüber weiß man wahrscheinlich nichts...

Um uns die Pleite des gestrigen Tages zu ersparen, gingen wir in das erste Restaurant, was uns nach diesem Stadttor begegnete. Und landeten in einem sehr schön ausgebauten alten Weinkeller, in dem wir - nur ein älteres Pärchen war noch anwesend - fast die einzigen Gäste waren.

Hye-Suk meinte: "Today I want to eat sausage." Und so bestellten wir für sie Bratwürste mit Spätzle, und für mich einen großen Salat. Wir stellten die Teller in die Mitte und aßen von beiden gemeinsam.

Die Preise waren außerdem so extrem human, dass ich meinen Augen nicht traute. Für die beiden Menüs einschließlich Getränke bezahlten wir insgesamt nur knapp 19 Euro. Bei uns im Südwesten Deutschlands beginnen die Speisekarten mit Menüs ab 12-14 Euro. Aber ich weiß auch, dass ich in der teuersten Ecke lebe - und esse daher fast nie in (deutschen) Restaurants. Ja, ich versuche sogar, ältere Geburtstagskinder davon abzubringen, die ganze Verwandtschaft in eine solche einzuladen, seit ich erleben musste, wie meine arme Oma einmal rund 300 Euro für noch dazu schlechtes Essen locker machen musste. Und unsere Verwandtschaft war nicht groß.

Während des Essens erhielt ich zum ersten Mal in meinem Urlaub einen Anruf aus dem Büro. Und das abends um Acht. Die Schlaumeier hatten einen neue Maschine gekriegt, und der Typ der Lieferfirma, der sie aufstellen sollte, hatte natürlich keine Ahnung, wie der mitgelieferte Linux-Rechner ins Netzwerk einzubinden war - obwohl genau diese Firma alle anderen Rechner in dieser Abteilung eingerichtet hatte. Ich griff mir an den Kopf und versuchte letztlich, ihm zumindest ein paar Tips zu geben. Da ich gerade keinen Computer zur Hand hatte, konnte ich eh nichts weiter tun.

Nach dem Essen begaben wir uns auf den Marktplatz, wo wir auf den "Nachtwächter" warteten. Ein verkleideter Mann, der eine große Gruppe Touris ein wenig durch die Stadt führte und dabei mit gewiefter Erzählerstimme viele interessante Dinge berichtete. Hye-Suk war jedoch zu schüchtern, sich neben ihm ablichten zu lassen.

Ich hatte extra die englische Führung genommen, damit auch Hye-Suk etwas davon hatte. Jedoch stellte sich heraus, dass sie sein Englisch nicht sonderlich gut verstand. Doch das wichtigste, was sie verpasst hatte, konnte ich ihr hinterher noch erklären.

Ein paar Dinge, die der Wächter erzählte, habe ich schon in meinen Bericht mit einfließen lassen. Lustig war seine Erzählung über das älteste Haus in Rothenburg, eine wenig eindrucksvolle Kneipe, deren Fundamente im 12. Jahrhundert erbaut wurden. Ihr Name war "Hölle". Deshalb witzelte er damit, dass es eine gute Empfehlung sein konnte, wenn man in dieser Stadt ein "Go to hell" bzw. "Fahr zur Hölle" zu Hören bekam.

Rothenburg sei zu einem bestimmten Zeitpunkt eine der reichsten und florierendsten Städte der ganzen Umgebung gewesen. Niemand hatte es je geschafft, die Stadt einzunehmen. Bis auf den 30jährigen Krieg, als eine Armee aus 40000 Mann vor der Stadt stand und um Einlass bot. Da die Städter jedoch wussten, dass dies nicht gut ausgehen konnte, wehrten sie sich, so gut es eben ging. Die Belagerung dauerte so lange, bis ein Rothenburger aus Versehen mit einer Fackel in den Pulverturm lief, um Nachschub zu holen. Die Stadt wurde überrannt und geplündert, die Menschen getötet, verschleppt und vergewaltigt. Und danach passierte nichts mehr in Rothenburg, 250 Jahre lang.

Und im 2. Weltkrieg wurde die Stadt durch die Kooperation zweier verfeindeter Generäle gerettet. Ein Brite oder Amerikaner, ich kann mich nicht mehr genau erinnern, hatte deutsche Vorfahren. In seinem Elternhaus hing ein Gemälde von Rothenburg, in das er sich verliebt hatte. Und als er hörte, dass die Artillerie die Stadt ins Visier genommen hatte, nicht wegen militärischer Einrichtungen, nein, sondern nur, weil ein paar hochrangige deutsche Militärs darin Zuflucht gefunden hatten, stoppte er aufs erste, nachdem nur ein kleiner Teil der Stadt bereits zerstört war, die Bombardierung. Mit den Deutschen machte er einen Deal: Wenn sie sich freiwillig verzogen und ihm die Stadt übergaben, würde er sie nicht zerstören. Und die Deutschen gingen. Einer der Gründe, warum Rothenburg auch heute noch so gut erhalten ist.

Unabhängig vom Wahrheitsgrad dieser Erzählungen, es mögen viele Übertreibungen dabei gewesen sein, war es ein interessanter Rundgang. Es war dunkel, wir standen in einer Menschentraube, und Hye-Suk hielt sich an meinem Ärmel fest...

Nach der Führung bezahlten wir den Mann, ich weiß jedoch nicht mehr, wieviel er wollte. 8 Euro pro Person? Oder waren es 6? Jedenfalls bemerkte ich, dass es ein einträgliches Geschäft für ihn war. Jeden Abend eine Stunde Arbeit und mehrere Hundert Euro Einnahmen (es waren viele Leute). Dazu hatte er noch DVDs und Büchlein zum Verkauf dabei, die besonders bei den Amerikanern beliebt waren. Kein Wunder, dass er so gute Laune hatte.

Ich schoss noch ein paar Fotos des nächtlichen Rothenburg...

...posierte für ein Schneeballen-Erinnerungsfoto...

...und machte mir, im Hotel angekommen, meine wichtigen Notizen, ohne die dieser Bericht nicht so ausführlich möglich gewesen wäre.

Eigentlich hatten wir ja gedacht, am nächsten Tag nach Bamberg zu gehen, doch Hye-Suk meinte, sie wolle nun quasi als Kontrastprogramm eine größere deutsche Stadt sehen. Und so beschlossen wir, nach München zu fahren. Mit Altstädten waren wir ja nun gesättigt.

Der Tag in Rothenburg war jedenfalls sehr schön gewesen. Und noch heute habe ich ein warmes Gefühl, wenn ich an diesen genialen Tag in dieser liebevollen kleinen Altstadt denke. Niemals hatte ich gedacht, dass es mir dort so gut gefallen würde.

Aber man lernt ja nie aus und immer dazu. Und das in jeder Hinsicht.


Hier gehts weiter!


[ 05.10. ] [ 06.10. ] [ 07.10. ] [ 08.10. ] [ 09.10. ] [ 10.10. ] [ 11.10. ] [ 12.10. ] [ 13.10. ] [ 14.10. ] [ 15.10. ] [ 16.10. ] [ 17.10. ] [ 18.10. ] [ 19.10. ] [ 20.10. ] [ 21.10. ] [ 22.10. ] [ 23.10. ] [ 24.10. ]